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Kichererbsen

Kichererbsen


Kichererbsen sind in den ganzen östlichen Küche nicht zu entbehren, von der Türkei bis nach Indien finden die Kichererbsen auf dem Speiseplan viele Gerichte,in denen sie unentbehrlich sind.



Auch hier kann man in jedem gut sortierten Lebensmittelgeschäft mittlerweile Kichererbsen finden, wenn nicht frisch, immerhin aus der Dose. Diese haben dann auch den Vorteil, dass man sie nicht über Nacht einweichen muss und sofort verwenden kann. Bei frischen Erbsen sieht das anders aus, denn diese müssen mindestens 12 Stunden eingeweicht werden, bevor man sie noch für etwa eine halbe Stunde kochen muss. Tut man das nicht ausreichend, sind Verdauungsprobleme vorprogrammiert, da Kichererbsen wirklich gut gekocht sein müssen.

Ein Indiz dafür, das sie fertig sind, ist immer, dass man sie mit ein wenig Zungendruck zerdrücken kann. Müssen sie stark gekaut werden, sollte man sie noch einmal ins kochende Wasser werfen.

Ein sehr klassisches Rezept mit Kichererbsen ist das Püree daraus, auch „Humus“ genannt.
Es eignet sich hervorragend als Brotaufstrich oder Dip zu Fleisch, Getreide- oder Gemüsegerichten. Hierfür müssen die Kichererbsen zuerst einmal abgebraust und über Nacht eingeweicht werden. Am nächsten Tag, zum Zeitpunkt der Zubereitung, werden diese dann abgetropft und noch einmal für bis zu 45 Minuten gekocht. Die Kochzeit ist hier deswegen so hoch, weil die Erbsen am Ende ein Püree sein sollen und es der Mixer einfacher hat, wenn die Hülsenfrüchte schon so weich wie möglich sind.

Nach der Kochzeit sammelt man die feinen Häutchen, die die Kichererbsen umgeben, aus dem Topf. Hierbei ist es nicht schlimm, wenn das eine oder andere übersehen bleibt, jedoch kann die Konsistenz bei zu vielen dieser Häute schnell zäh und somit ungenießbar werden.

Im Mixer werden die Kichererbsen nun so weit zerkleinert, dass sie ein grobes Püree ergeben. Dieses wird dann mit dem Saft einiger frischer Zitronen verfeinert und noch einmal durch ein Sieb passiert. Somit ist auch der letzte Rest der übersehenen Hautreste aussortiert.

Nun werden dem Mus noch einige durch die Presse gedrückte Knoblauchzehen und etwas Sesampaste hinzugegeben. Diese Paste kann man in türkischen Feinkostläden, wie auch in vielen Reformhäusern unter dem Namen „Tahin“ finden. Während man das Mus nun unter Beigabe von Kreuzkümmel verrührt, kann es auch schon mit Salz abgeschmeckt werden. Zu allerletzt mischt man dem Püree noch eine handvoll glatter, frisch geschnittener Petersilie unter kontrolliert die Konsistenz. Falls das Mus nämlich zu fest ist, wird ein Schluck Wasser Wunder, wem es nicht cremig genug ist, versucht es mit ein wenig Joghurt, was auch eine Variation des türkischen Humus ist.

Nachdem der Humus in einer Schüssel angerichtet wurde, verrührt man ein wenig edelsüßes Paprikapulver mit Olivenöl. Diese Mischung mengt man dem Mus unter und fertig ist ein leckerer Dip. Hier zu Lande ist es übrigens sogar oft schon beim Kauf eines Döner Kebabs oder eines Falaffels, der vegetarischen Dönerform mit Kichererbsenbällchen, anstatt Fleisch, üblich, als Grundlage auf das Fladenbrot eine Humusschicht zu streichen.



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