Wednesday, 13.11.19
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Joghurt

Joghurt


Joghurt ist in der türkischen Küche nicht insofern eine Zutat, als dass er klassischerweise in vielen Gerichten untergemischt ist, sondern viel mehr weil es unzählige Variationen gibt, ihn als Sauce, Dip oder Dressing zuzubereiten.



Ob zum Grillfleisch, Börek oder in der Salatsauce – er kann durch seinen recht neutralen Geschmack beliebig gewürzt werden und passt somit so sehr vielen Gerichten und verleiht dem Ganzen eine leichte Frische.

Besonders bei den Meze, den warmen oder kalten, türkischen Vorspeisen findet der Joghurt großen Anklang.
In der Türkei gibt es einen besonderen Joghurt, den Süzme-Joghurt, welcher, im Gegensatz zum deutschen Joghurt, einen Fettanteil von 10 Prozent besitzt. Außerdem wird ihm Wasser entzogen, was ihm eine deutlich festere Konsistenz verleiht, als dem unseren. Daher ist er auch für diverse Cremes, Pasten und Dips besser geeignet.

Ein Dip, der sich wunderbar für Salat eignet und, wenn man ihn mit Wasser oder Brühe, Essig und Öl verlängert, auch ein wunderbares Dressing abgibt. Für ihn schneidet man einige Gurken sehr klein, gibt diese in den Joghurt und schmeckt ihn dann mit Zucker, Salz, frisch gemahlenem Pfeffer, Olivenöl, dem Saft frisch gepresster Zitronen, frischer Minze und Petersilie ab. Der Name dieser Meze ist Cacik.

Zu Hackfleischbörek sehr zu empfehlen, ist diese Meze-Variation:

In einem Mixer wird möglichst frischer und reiner Schafskäse mit dem Süzme-Joghurt zu einer pastigen Creme verrührt. Hinzu kommt fein gehackte, glatte Petersilie, etwas Zucker, die abgeraspelte Rinde frischer ungespritzter Zitronen und ein wenig Pfeffer. Auch die Almsuppe, Yayla corbasi, ist ein sehr bekanntes und beliebtes Rezept der Türkei. Hierfür werden in einem großen Topf fein gehackte Zwiebeln in Butter angedünstet und mit Fleischbrühe aufgegossen. Hinzu gibt man nun Patnareis, der nun bis zu 20 Minuten in der Brühe kochen soll, bis er gar ist.

In dieser Zeit gibt man den abgetropften Joghurt in eine Schüssel, vermengt ihn mit Mehl und Eigelb und würzt in leicht mit Pfeffer und Salz.
Die Suppe nimmt man nach der Kochzeit vom Herd, schöpft einige Löffel der Brühe in die Joghurtschüssel und verrührt alles gut miteinander.
Nun wird die gesamte Joghurtmischung in die Suppe gegeben, die unter permanentem Rühren erneut erhitzt wird. Hierbei muss man aufpassen, dass die Suppe nicht mehr kocht, da der Joghurt sonst zu Flocken beginnt.

Die Suppe wird dann mit Pfeffer, Salz und ein wenig Zitronensaft abgeschmeckt.
In einer kleinen Pfanne wird zum Schluss noch ein wenig Butter erhitzt, in der etwas Nane, getrocknete Minzblättchen, abgedünstet werden.

Diese werden nun kurz vor dem Servieren in die Suppe eingerührt, Hierzu passt ein frisches Fladenbrot wieder einmal wunderbar!



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