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Heiße Milch mit Krabbenkraut

Heiße Milch mit Krabbenkraut


Dass man in fremden Ländern seine „Kenn ich nicht – Ess ich nicht“ - Einstellung fallen lassen muss, beweist dieses Getränk wohl sehr gut. Zugegeben, für uns mag es vielleicht komisch klingen, Krabbenmilch zu trinken, jedoch sollte man es bei einem Aufenthalt in der Türkei vielleicht einfach einmal probieren und sich erst dann eine Meinung bilden.



Dann, nämlich, wird man merken, dass die Milch ja gar nicht nach Fisch schmeckt, sondern lediglich nach Salep, ein Kraut, welches bei uns mittlerweile unter Naturschutz steht.

Doch auch türkische Zeitungen fordern schon seit längerem dazu auf, auf den Genuss des Saleps zu verzichten, um die Orchideenwurzel, aus der Salep hergestellt wird, zu schützen. Die Wurzel wächst vor allem in Wäldern der türkischen Schwarzmeerregion. Häufig wird empfohlen, das Pulver der Orchideenknolle mit Marantastärke zu ersetzen, was der Konsistenz, der Farbe und auch dem Geschmack des Originalrezeptes sehr nahe kommt, jedoch aus Kultivierten Züchtungen des Krabbenkrautes stammt. Gerade in der kalten Jahreszeit ist dies ein sehr häufig serviertes Getränk, ob auf dem Bosporusdampfer oder in Bars und Restaurants. Es soll nämlich gegen Erkältung helfen.

Für die Zubereitung gibt man Maranta- und Maisstärke mit Zucker in eine Schüssel und verrührt dies mit ein wenig Wasser zu einer dicken, zähen Masse.

In einen Topf wird nun die Milch gegeben, wo sie erhitzt wird. Nach und nach wird, unter ständigem Rühren, die Zucker-Stärke-Masse in den Topf eingerührt und dann zum Kochen gebracht. Nach dem einmaligen Aufkochen zieht man den Topf vom Herd und unter ständigem Rühren soll er dort für wenige Minuten kühlen. Das Rühren ist nicht nur deshalb wichtig, dass die Milch keine Haut bildet, sondern auch, dass die Stärke Zeit dazu hat, der Milch eine sämige Konsistenz zu verleihen. Das Getränk wird dann auf die Gläser verteilt und die Oberfläche mit ein wenig Zimtpulver bestreut.



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