Sunday, 20.01.19
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Fladenbrot

Fladenbrot


Eigentlich ist das Fladenbrot an sich keine Zutaten, als viel mehr eine Beilage. Doch da Fladenbrot bei jeder Raki-Tafel serviert wird und zu nahezu allen Gerichten, ob davor oder währenddessen, passt, erreicht es einen Extraposten als Zutat.



Fladenbrot ist meist nur Millimeter bis Zetimeter dick. Was hier in Dönerbuden oder türkischen Schnellrestaurants angeboten wird, nennen wir zwar Fladenbrot, doch eigentlich ist dann die rede von Pide, einem dickeren und etwas weicheren Fladenbrot. Das Brot besteht im Wesentlichen lediglich aus Wasser, Getreide und wenn überhaupt, nur wenig Hefe. Daher geht der Teig nur wenig auf beim Backen. Dies ist bei Pide anders, da der Teig ein Hefeteig ist.

Fladenbrot hat sehr viele unterschiedliche Zubereitungsarten, die auf regionalen Traditionen beruhen. Während die Chapati, dünne, indisches Fladenbrot, in Butter ausgebacken werden, ist das arabaische Fladenbrot gesüßt und hat eine leichte Kruste, so dass man es leicht Füllen und das Einrollen kann.

Das hier bekannte Pide-Fladenbrot ist einfach zuzubereiten und schmeckt, wenn es frisch und noch ein wenig warm ist, herrlich zu Dips, Ragouts, Suppen und Eintöpfen, wie auch Salaten.

Für die Zubereitung erwärmt man zuerst einmal Milch, die aber nicht ganz heiß werden soll.
In eine Schüssel gibt man nun helles Weizenmehl, Trockenhefe, etwas Zucker und Salz, ein wenig Milch und ein Ei.
Man sieht schon hier, dass die Rezepte hier sehr eingedeutscht sind, da man in der türkischen Zubereitung auf Milch und Ei verzichtet. Milch und Ei sind hier Mittel, dem Teig mehr Geschmeidigkeit und Luftigkeit zu verleihen. Wer es ausprobieren möchte, kann es gern mit beiden Varianten versuchen – der türkischen und der deutsch-türkischen.

Nachdem der Teig gut durchgeknetet wurde, muss man ihn an einem warmen Ort für eine halbe Stunde gehen lassen.

In dieser Zeit wird schon einmal der Ofen vorgeheizt. Dann portioniert man den Teig in die Anzahl der gewünschten Brote und rollt ihn auf bemehlter Arbeitsfläche ungefähr einen Zentimeter dick aus. Auf einem mit Öl eingefetteten Backblech müssen die Fladen nun noch einmal für zehn Minuten gehen. Nun wird in einem Becher Milch mit Ei und Olivenöl verquirrlt, um dem Fladen später eine goldene Oberfläche zu verleihen.

Zuerst, jedoch, sticht man die Fladen mit einer Gabel rautenförmig ein und verteilt die Milch-Öl-Ei-Mischung darauf. Zu guter letzt werden nun noch großzügig Sesamsamen und schwarzer Kümmel auf der Oberfläche verteilt. Diesen Kümmel erhält man in türkischen Lebenmittelgeschäften, wo man ihn unter „Cörek“ finden kann.

Schon nach zehn Minuten sind die Fladen fertig und nachdem man sie für wenige Minuten ausgekühlt hat, gibt es zu einem frischen Salat mit Schafskäse wenig besseres, als ein frisches, duftendes Fladenbrot.



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