Tuesday, 26.03.19
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Bohnen

Bohnen


In der türkischen Küche kann man auf Hülsenfrüchte keineswegs verzichten. Dies gilt für Kichererbsen, wie auch für alerlei Arten von Bohnen. Ob diese lang und dünn, breit, oder kugelrund sind, Bohnen gehören zur türkischen Kochtradition, wie die Spätzle zu den Schwaben und die Weißwurst zu den Bayern.



Nicht nur in Suppen und Eintöpfen findet man das eiweißreichste Erzeugnis aller Früchte, sondern auch als angedünstete Beilage, in einer Füllung oder auch in Ragouts.

In einer klassischen türkischen Bohnensuppe werden die Bohnen nicht püriert und meist mit Tomaten, Peperoni und Zwiebeln eingekocht. Hierfür werden am häufigsten weiße Bohnen verwendet.

Es kommt immer darauf an, ob man frische Bohnen oder Dosen-, wie auch Tiefkühlware benutzt, wie lange man für die Zubereitung braucht, da frische Bohnen eine recht hohe Einleg- und Kochzeit beanspruchen.

Für das folgende Rezept, welches einem Ragout sehr nahe kommt, sollte man, statt Tiefkühlware, doch lieber zu frischer greifen, da breite, grüne Bohnen aufgetaut schnell schlapp werden und nicht mehr den Biss frischer Bohnen haben.

Man verwendet also am besten flache Stangenbohnen, die hier nahezu das ganze Jahr über im Kaufhaus erhältlich sind.
Diese wäscht man, befreit sie von ihren Enden und schneidet sie in mundgerechte, aber nicht allzu kleine Stücke.
Nun werden grob gehackte Zwiebeln und Knoblauch in Butter goldgelb angedünstet. Hinzu gibt man nun die Bohnen, frisches Bohnenkraut, wie auch ein wenig scharfes Paprikapulver.

Aufgegossen mit Fleischbrühe wird diese Mischung nun mit Fleischbrühe, in der alles so lange gekocht wird, bis die Bohnen bissfest sind. Ganz durch sollen die Bohnen allerdings noch nicht sein, da sie noch etwas Kochzeit vor sich haben und man vermeiden sollte, dass sie nachher zu weich sind.

In einem zweiten Topf wird nun Butter erhitzt, in der erneut gewürfelte Zwiebeln, so wie auch das Hackfleisch aus einer Mischung von Rind und Lamm angebraten wird. Hinzu kommt nun ein wenig Tomatenmark.

Zum Abschmecken rührt man nun frisch gemahlenes Knoblauchpulver, Salz, gemahlenen Pfeffer, Paprikapulver und Oregano unter und rührt kräftig um.

Während das Hackfleisch vor sich hin kocht, überbrüht man einige Tomaten mit kochendem Wasser, häutet und entkernt diese und gibt das gewürfelte Fruchtfleisch in die Hackfleischmischung. Nun stellt man in einem dritten Topf aus Butter, Mehl, warmem Wasser und, nach Bedarf, noch etwas Sahne eine Mehlschwitze her, die das Ragout zu guter letzt binden soll.

Nachdem man das Bohnengemüse unter das Hackfleisch gerührt hat, wird nun die Mehlschwitze hinzugegeben.
Ist das Ragout zu wässrig, kann noch ein wenig Mehl helfen, falls man es sich cremiger wünscht, ein wenig Sahne und wenn es zu trocken wirkt, ein Schuss Gemüsebrühe.
Beachten muss man aber, dass dies weder eine Suppe, noch ein Eintopf, sondern ein Ragout ist, also sollte man sich vor zu viel Flüssigkeit hüten. Vor dem Servieren wird über das Ganze noch ein wenig frisch gehackte, glatte Petersilie gestreut, die nicht nur gut aussieht, sondern auch den Geschmack wunderbar abrundet.

Sehr empfehlenswert dazu ist Weizen-Pilaw, Reis oder schlichtweg Fladenbrot, welches man in das Ragout tunken kann.



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