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Türkisches Menü

Türkisches Menü


Ein türkisches Menü besteht meist aus mindestens drei Gängen.
Als erstes wird meist eine Suppe serviert, zum Beispiel eine Linsen-, Alm- oder Turhanasuppe. Während man sich bei uns meist zwischen Salat und Suppe als Vorspeise entscheidet, schließt in der Türkei das eine das andere nicht aus. So wird danach, als eigenständiger Gang, oftmals ein Salat gegessen, wie etwa einen Hirtensalat oder auch in Olivenöl eingelegtes Gemüse, zum Beispiel Auberginen oder Zucchini.



Will man den zweiten Gang schon etwas deftiger gestalten, so kann dieser auch aus einem kleinen warmen Gericht bestehen, wie etwa mit Hackfeisch oder Spinat und Schafskäse gefüllten Blätterteigtaschen oder den Dolma, mit Reis oder Bulgur gefülltes Gemüse.
Nicht selten sieht man auch Strudelzubereitungen oder gefülltes Fladenbrot mit Humus auf dem Vorspeisentisch – also einem Kompromiss aus leicht und deftig.
Hat man sich für die herzhaftere Variante des zweiten Ganges entschieden, so folgt nun das Fisch- oder Fleischgericht, gab es aber lediglich einen kleinen Salat, so kann es vorkommen, dass man davor noch ein kleines Getreidegericht gereicht bekommt, wie etwa eine gekochten Weizengrütze, ein ziemlich bekanntes Zwischengericht, bei dem Bulgur mit Tomaten, Peperoni, Zwiebeln und Tomaten in Butter, Brühe und Gewürzen angedünstet wird. Dann folgt auch endlich der Hauptgang, der eigentlich immer aus Fisch- oder Fleisch besteht und nicht selten auch als Grillgericht zubereitet wird.
Die Grillgerichte werden meist auf einem Spieß, auf dem man Hackfleischrollen oder Lammstückchen mit Gemüsewürfeln finden kann.
Auch Ofengerichte, wie ein geschmortes Lammbein oder ein in Butterbrotpapier gewickeltes See- oder Rotbarschfilet ist zu jedem Hauptgang der türkischen Küche willkommen.
Zur Verdauung wird an dieser Stelle dann oftmals schon ein Raki getrunken, da der Anis die Verdauung anregt.

Danach folgt das Dessert. Gerade die Türkei und Griechenland sind dafür bekannt, dass diese für uns Mitteleuropäer recht süß sind, was an der verbreiteten Verwendung von Sirup und Honig liegt. Ein sehr bekanntes Dessert ist das Halva, eine zähe Paste aus Sesamöl, oder sogar pürierten Sesamsamen, Zucker, Honig und Sonnenblumenöl. Auch karamelisierter Milchreis oder Quitten in Zuckerrübensirup findet man auf vielen Speisekarten unter den Desserts eines türkischen Restaurants. Häufig bekommt man anschließend noch frisches Obst oder ein paar Nüsse gereicht, was aber kein eigenständiger Gang ist, sondern vor sich hin geknabbert wird, während man nun eine Tasse Schwarztee oder Mokka genießt.



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