Tuesday, 22.08.17
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Raki

Raki


Kein türkisches Mahl, keine festliche Tafel und kein gemütliches Beisammensein ohne ein Gläschen des traditionellen Anisschnapses.
Obwohl Mohamed den Moslems eigentlich verbietet, Alkohol zu trinken, spricht der Koran hier nur von Wein, da es den Schnaps zu Zeit des Propheten noch gar nicht gab und er somit zu jeglicher Art von Festivitäten gehört. Nicht umsonst trägt die Raki-Tafel diesen Namen.



Traditionell wird Raku aus Anissamen und Weintrauebn oder auch Feigen hergestellt. Nachdem die Früchte getrocknet, vergoren und destilliert wurden, kommt der Anis dazu, mit welchem das Ganze dann ein weiteres Mal destilliert wird. Der Schnaps hat nachher einen Alkoholgehalt von bis zu 50%. Typischerweise wird er verdünnt mit Wasser getrunken, was dem Raki eine weiße, milchige Farbe gibt, weshalb er auch oft „Löwenmilch“ genannt wird. Schon seit dem 15. Jahrhundert wird der Raki in seiner heutigen Form gebrannt. Seine Ursprünge hat er in Kleinasien, von wo er über das osmanische Reich im ganzen Mittelmeerraum verbreitet wurde. Dies sieht man an den vielen Varianten des Rakis. So gibt es den Anisschnaps als Ouzo in Griechenland und als Pastis in Frankreich.

Sehr fein wirkt der Raki in den passenden Gläsern, die ein bisschen wie die hohen, schlanken Kölsch-Gläser aussehen. Diese werden gefrostet und mit Raki aufgefüllt.

Die Zugabe der doppelten Menge an Wasser ist zwar üblich, kann aber nach eigenem Gustus variieren. Wichtig ist, dass alles gut gekühlt ist, meist gibt man sogar noch Eiswürfel in das Glas.
Neben dem Raki wird dann zusätzlich noch ein zweites Glas mit Wasser serviert, so dass man immer einen Schluck Raki trinkt und dann mit Wasser nachspült.

Es gibt zwei Raki-Sorten, die am häufigsten getrunken werden, nämlich der Yeni Raki und der Tekirdag Raki. Die Namen des Rakis entstehen meist durch das Anbaugebiet des Weines.



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