Monday, 01.09.14
home Schwarzer Tee & Ayran Auberginen, Pide & Schafskäse Türkische Rezepte Zutaten
Türkisch Kochen - Grundinformation
Lebensmittelanbau
Türkische Kochkniffe
Türkische Zutaten
Kulinarische Türkeireise
Regionale Unterschiede
weitere Grundinformationen
Türkisch Kochen - Kultur
Türkische Tischkultur
Türkische Tradition
Türkische Rakitafel
Türkisches Menü
weitere Kultur ...
Türkisch Kochen - Beliebte Rezepte
Türkisches Mandeldessert
Hackfleisch Pide
Zucchinipuffer
Spritzkuchen
weitere beliebte Rezepte ...
Türkisch Kochen - Klassische Zutaten
Auberginen
Schafskäse
Blätterteig
Tomaten
weitere klassische Zutaten
Türkisch Kochen - Getränke
Schwarzer Tee
Mokka
Ayran
Raki
weitere türkische Getränke ...
Dies und Das
Bannerwerbung
RSS Feeds
Sitemap
Disclaimer
Impressum
Okraschoten

Okraschoten


Während die Okraschote, ein Eibischgewächs aus Äthiopien, hier noch nicht allzu bekannt ist, findet sie in der türkischen, wie auch in der indischen, pakistanischen und nigerianischen Küche häufig Verwendung.



Interessant ist auch, dass man die reifen Samen der Schoten als Kaffee-Ersatz verwenden kann. Dieser enthält kein Koffein und ist, wie jeder Getreidekaffee, daher in der Bewegung der Naturköstler sehr im Trend.

Beim Waschen der Schoten sollte man darauf achten, das die Haut nicht verletzt wird, da sie sonst beim Kochen einen unangenehmen Geruch abgeben und die etwas schleimige Flüssigkeit, die ohnehin abgesondert wird, noch mehr austritt.

Diese Flüssigkeit kann man hervorragend zum Andicken von Gerichten verwenden. Hat man daran aber kein Interesse und empfindet diese Flüssigkeit als störend, so sollte man die Schoten entweder vor der Verarbeitung für bis zu zwei Stunden in kaltem Zitronensaft einlegen oder für wenige Minuten in Essigwasser blanchieren und mit kaltem Wasser abschrecken.

Okraschoten werden in der türkischen Küche meist als „Kuzu etli bamya“, also mit Lamm und Tomaten serviert. Oftmals kann man sie aber auch in Eintöpfen in Kombination mit Tomaten, Auberginen und Hackfleischbällchen entdecken.

Auch mit geschmortem Huhn kennt man das Eibisch-Gemüse so gut, dass es in vielen Gaststätten angeboten wird. Doch selber kochen macht immer mehr Spaß und schwierig ist das Gericht ohnehin nicht.

Hierfür legt man die gewaschenen und vom Stiel befreiten Okras erst einmal, wie beschrieben, in Essig ein um einen allzu großen Austritt der schleimigen Substanz zu verhindern.

Das Huhn wird portioniert und in Olivenöl und Butter in einem großen Schmortopf goldbraun angebraten und dann aus dem Topf genommen. In selbigem Topf werden nun fein gewürfelte Zwiebeln, Knoblauch, Koriandersamen, scharfes Paprikapulver und Cayennepfeffer im Restöl angedünstet, dazu kommt ein wenig Tomatenmark und das Fruchtfleisch einiger enthäuteter und enkernter Tomaten. Dies alles wird gut verrührt und einmal aufgekocht.

Dann kommen die Hühnerteile hinzu und gemeinsam schmort das Ganze dann für etwa eine halbe Stunde im Topf.
Nun gibt man auch die Okraschoten in den Topf, träufelt noch ein wenig Saft einer frischen Zitrone darüber und lässt das Hühnerragout nun für weitere zwanzig Minuten köcheln. Am Schluss wird noch einmal mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt.

Danach werden zuerst die Hühnchenteile aus dem Topf genommen, auf einer Platte serviert, und dann mit dem Okra-Tomaten-Ragout bedeckt.
Typischerweise wird in der Türkei dazu Reis-Pilaw, ähnlich dem Risotto, serviert.



Das könnte Sie auch interessieren:
Artischocken

Artischocken

Artischocken Wie in nahezu allen Küchen der mediterranen Länder, liegt auch die türkische Küche ganz vorn im Einlegen von Gemüsen. Die türkischen Meze, also Vorspeisen, stehen den italienischen ...
Auberginen

Auberginen

Auberginen Die türkische Küche ist neben der französischen und chinesischen Küche, eine der meist ausgewogenen weltweit. So hält sich der Konsum an Fleisch, Fisch, Getreide und Gemüse meist in ...
Türkisch kochen